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Beruf ab 49: Muss ich wirklich so weitermachen? Wenn der Beruf nicht mehr zu mir passt, darf ich etwas verändern „Eigentlich kann ich das nicht mehr bis zur Rente machen.“

vor 11 Stunden
4 Min. Lesezeit
Beruf ab 49: Muss ich wirklich so weitermachen? Wenn der Beruf nicht mehr zu mir passt, darf ich etwas verändern „Eigentlich kann ich das nicht mehr bis zur Rente machen. “Das beste für die Frau ab 40 -
darf ich etwas verändern „Eigentlich kann ich das nicht mehr bis zur Rente machen.“

Diesen Satz höre ich von Frauen immer wieder. Und oft folgt gleich der nächste Gedanke: „Aber was soll ich denn sonst machen? Ich bin doch schon 49.“


Genau hier beginnt häufig ein innerer Konflikt. Die Frau hat Berufserfahrung, kennt ihren Arbeitsplatz und verdient ihr eigenes Geld. Gleichzeitig spürt sie, dass etwas nicht mehr stimmt. Vielleicht ist es die Tätigkeit selbst, vielleicht das Arbeitsumfeld oder vielleicht einfach das Gefühl, dass sie ihre besten Jahre damit verbringt, etwas zu tun, das sie nicht mehr erfüllt.


Ab 49 lohnt sich deshalb eine ehrliche Bestandsaufnahme: Was möchte ich eigentlich noch? Was kann ich gut? Was interessiert mich? Und wie möchte ich in zehn oder zwanzig Jahren arbeiten und leben?


49 ist kein berufliches Enddatum

Wir leben heute länger und bleiben auch länger aktiv. Warum sollte ausgerechnet das Berufsleben mit 49 oder 60 aufhören, sich weiterzuentwickeln?

Lebenslanges Lernen ist dabei ein wichtiger Schlüssel. Das muss nicht bedeuten, noch einmal jahrelang die Schulbank zu drücken. Es kann ein Seminar sein, eine Weiterbildung, eine neue Sprache, eine digitale Qualifikation, ein Studium neben dem Beruf oder eine Ausbildung in einem Bereich, der schon lange interessiert.

Manchmal beginnt Veränderung auch viel kleiner.


Eine Kundin erzählte mir beispielsweise, dass sie seit Jahren davon träumte, mit Menschen zu arbeiten. Sie hatte jedoch einen sicheren Bürojob und war überzeugt, dass ein kompletter Neustart mit Ende 40 unrealistisch sei. Statt alles sofort aufzugeben, begann sie zunächst mit einer berufsbegleitenden Weiterbildung. Nach und nach entwickelte sich daraus eine neue berufliche Perspektive.

Der erste Schritt muss nicht gleich die Kündigung sein.


Was könnte Ihr nächster Schritt sein?

Wenn Sie spüren, dass Sie beruflich etwas verändern möchten, kann es helfen, zunächst ganz praktisch vorzugehen.

Fragen Sie sich:

  • Was macht mir an meiner jetzigen Arbeit Freude?

  • Welche Aufgaben fallen mir leicht?

  • Was kann ich besonders gut?

  • Was möchte ich nicht mehr?

  • Welche Tätigkeiten interessieren mich schon lange?

  • Welche Fähigkeiten würde ich gerne noch lernen?

  • Möchte ich mich innerhalb meines Berufes weiterentwickeln oder tatsächlich etwas völlig Neues beginnen?

  • Wie viel Sicherheit brauche ich finanziell?

  • Könnte ich eine Veränderung zunächst neben meinem bisherigen Beruf ausprobieren?

Gerade die letzte Frage ist interessant. Vielleicht können Sie zunächst einen Kurs besuchen, ein Ehrenamt übernehmen, eine Weiterbildung beginnen oder in einem neuen Bereich Erfahrungen sammeln. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, ob eine Idee tatsächlich zu Ihnen passt.


Und dann kommt der Mut

Denn manchmal wissen Frauen erstaunlich genau,

was sie verändern möchten. Was ihnen fehlt, ist nicht die Idee, sondern der Mut.


„Was denken die anderen?“

„Bin ich dafür nicht zu alt?“

„Was ist, wenn ich scheitere?“

„Was, wenn ich meine finanzielle Sicherheit verliere?“


Solche Gedanken können sehr stark werden. Und manchmal halten sie uns jahrelang in einer Situation fest, die längst nicht mehr zu uns passt.

Genau hier kann eine ganzheitliche Begleitung hilfreich sein. In meiner BioEnergie-Therapie geht es unter anderem darum, wieder stärker mit sich selbst in Kontakt zu kommen, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und innere Spannungen bewusster zu betrachten.


Dabei geht es nicht darum, dass ich für Sie entscheide, welchen Beruf Sie wählen sollten. Die Entscheidung bleibt immer bei Ihnen. Es geht vielmehr darum, einen Raum zu schaffen, in dem Sie Ihre Gedanken sortieren und wieder mehr Vertrauen in Ihre eigene Wahrnehmung entwickeln können.

Manchmal braucht es nicht sofort einen großen Plan. Manchmal braucht es zunächst den Mut, sich selbst die Frage zu erlauben:

„Was wäre, wenn ich mein Leben noch einmal ganz neu gestalten dürfte?“


Ihre Erfahrung ist ein großer Wert


Und noch etwas wird häufig unterschätzt: Alles, was Sie bis heute gelernt haben, nehmen Sie mit.

Eine Frau mit 50 beginnt nicht bei null. Sie bringt Berufserfahrung, Menschenkenntnis, Krisenerfahrung, Verantwortungsbewusstsein und Wissen mit. Vielleicht hat sie Kinder großgezogen, Angehörige begleitet, Teams geleitet, Unternehmen aufgebaut oder schwierige Lebenssituationen bewältigt.

Das alles sind Kompetenzen.

Deshalb muss ein beruflicher Neuanfang nicht bedeuten, das bisherige Leben wegzuwerfen. Oft geht es vielmehr darum, die eigenen Erfahrungen neu zu verbinden.

Vielleicht entsteht daraus ein neuer Beruf. Vielleicht eine Selbstständigkeit. Vielleicht eine Weiterbildung. Vielleicht aber auch die Erkenntnis, dass der bisherige Beruf bleiben darf – nur mit anderen Rahmenbedingungen.


Die zweite Lebenshälfte darf beruflich anders aussehen

Ab 40 beginnt für viele Frauen eine Phase, in der sie weniger bereit sind, ausschließlich Erwartungen zu erfüllen. Die Kinder werden selbstständiger, berufliche Erfahrungen sind vorhanden und plötzlich wird eine Frage wichtiger:

„Was möchte ich eigentlich für mich?“

Diese Frage kann unbequem sein. Aber sie kann auch unglaublich befreiend werden.

Sie müssen mit 40 nicht alles verändern. Sie müssen mit 50 nicht noch einmal von vorne anfangen. Und Sie müssen mit 60 nicht aufhören, etwas Neues zu lernen.

Sie dürfen sich weiterentwickeln. Sie dürfen neugierig bleiben. Und Sie dürfen Ihrem Leben eine neue Richtung geben.

Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, den ersten kleinen Schritt zu machen.


Mein Impuls für Sie

Nehmen Sie sich heute 20 Minuten Zeit und schreiben Sie drei Antworten auf:

Was möchte ich nicht mehr?Was möchte ich lernen?Was würde ich ausprobieren, wenn ich keine Angst vor dem Scheitern hätte?

Und dann wählen Sie eine einzige Sache, die Sie in den nächsten vier Wochen ausprobieren können.

Denn Veränderung beginnt nicht immer mit einer großen Entscheidung. Manchmal beginnt sie mit dem Mut, sich selbst wieder zuzuhören.

Wenn Sie dabei Unterstützung möchten, begleite ich Sie gerne in meiner BioEnergie-Therapie in Dresden und Leipzig. In einem persönlichen Gespräch können wir gemeinsam anschauen, wo Sie gerade stehen, was Sie zurückhält und welche nächsten Schritte für Sie stimmig sein könnten.


30 Minuten kostenfreies Erstgespräch – ohne Verpflichtung.


Ihre Cornelia

 
 
 

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Telefon +49 (0)172 10 17 303

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